Der Play Boy

   
 


 

 

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Play Boy...

Playboy bedeutet im Englischen „junger Lebemann“. Playboy ist die heute nicht mehr so häufig benutzte Bezeichnung für einen reichen Mann (oft einen reichen Erben) der High Society, der sein Geld vorrangig für Freizeitvergnügen ausgibt, sich in Nachtclubs aufhält und viele wechselnde Frauen- oder Männerbekanntschaften hat – „eigentlich ein wunderbarer Nichtstuer“ (Gunter Sachs), für dessen exzentrische Vergnügungen sich vor allem die Boulevardpresse interessiert.

Er pflegte vor allem in den späten 1950er- und 1960er-Jahren an den Stränden der Riviera das Dolce Vita (süßes Leben) oder Dolce far' Niente (süßes Nichtstun) in Reinkultur und kokettierte damit, nicht arbeiten zu müssen und das auch demonstrativ zu zeigen. Im Film machte ihn Marcello Mastroianni in Fellinis gleichnamigem Film (La Dolce Vita) unsterblich.

Als Bonvivant ist er auch - neben dem Herzensbrecher der 1920er-Jahre - einer der klassischen Rollentypen der Schauspielkunst (Rollenfach). Als Beau ist er der Schönling, als Roué der Wüstling, als Filou der Nichtsnutz der Gesellschaft. Die französische Literatur kannte den Bel Ami (schöner Freund). Eine italienische Spezialvariante ist der vor allem an Badestränden ausländische Touristinnen umgarnende Papagallo









 
 

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